Wie einige von euch bestimmt schon mitbekommen haben, lebe ich in der wunderschönen Hansestadt Hamburg, direkt an der Elbe.  Ich liebe meine Heimat und kann mir keinen besseren Ort zum Leben vorstellen, obwohl ich nichts gegen ein paar südländische Temperaturen hätte. Man will sich aber nicht beklagen, schließlich sind wir Nordlichter ja nicht aus Zucker.

Anders als der Rest meiner Verwandschaft, würde ich nie das Stadtleben gegen das Landleben eintauschen. Das sieht mein Liebster ein bisschen anders, der ist nämlich ein kleines Landei, und könnte sich seinen Ruhestand schon auf dem Lande vorstellen. Ne, ich seh mich da nicht auf der Veranda im Schaukelstuhl Socken stricken. Lieber in der Stadt mit dem Rollator auf dem Bürgersteig die Kiddis auf ihren Skateboards verjagen (was für ein Bild 🙂 )

zutaten

Doch in manchen Situationen könnte ich mir doch sehr gut vorstellen auf dem Land zu wohnen. Zum Beispiel, wenn man einfach mal ganz kurz in die Innenstadt fahren möchte, natürlich mit der überfüllten Bahn, weil man ja sonst keinen Parkplatz bekommt. Man möchte nur in diesen einen Laden und schnell ein Geburstagsgeschenk kaufen, welches man sich schon ausführlich im Internetshop angeschaut hat. Wenn man sich dann aus der Bahn gekämpft hat, gegen den Storm in Richtung Geschäft läuft, dort ankommt, die Verkäuferin im vollen Laden durch die Gegend schreit: ,,Nee tut mir leid, das haben wir hier gar nicht“. Man dann völlig entnervt den Laden verlässt, von allen Seiten angerempelt wird, ja dann wünscht man sich doch eine kleine Ladenpassage mit ein paar Geschäften und WENIGEN Menschen.

fladen

Aber manchmal hat ein anstrengender Stadtbesuch doch seine Vorteile, man entdeckt bis dato noch unbekannte Restaurants. Eins davon war Dean&David direkt am Jungfernstieg. Hier wird gesund und lecker gekocht und nur mit hochwertigen und regionalen Lebensmitteln gearbeitet. Da schlug mein Vitamin-Herz höher! Viele leckere Salate, Smoothies und Piadinas warteten darauf von mir verköstigt zu werden. Meine Wahl viel dann auf ein Vollkorn-Piadina mit Hähnchen und einen Orangen-Ananas-Mango-Smoothie (langer Name 🙂 ). Höchst lecker und so hat sich mein Ausflug in die Stadt doch noch gelohnt.

to go 2

Da ich aber dafür nicht immer in die Stadt fahren möchte, habe ich mal geschaut ob man das Ganze nicht auch online bestellen kann (ja es muss auch mal einfach gehen 🙂 ). Einen passenden Link findet ihr hier* und diejenigen, die es dann doch lieber selber machen wollen finden unten die Rezepte dafür.

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piadine

Zutaten für den Teig (ca. 5-6)

  • 500g Vollkornmehl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 230ml lauwarme Milch
  • 50g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Wir nehmen eine Schüssel und sieben das Mehl dort hinein, in die Mitte drücken wir dann eine Mulde ein. Nun bröseln wir die Hefe dort hinein und lösen diese mit der lauwarmen Milch auf. Dann alles gut durchkneten und abgedeckt mit einem Tuch an einem warmen Ort 30 Min. gehen lassen.

Nun die Butter mit dem Ei und dem Salz zum aufgegangenen Teig geben und alles zuerst mit einem Holzlöffel verrühren. Erst dann nehmen wir die Hände und kneten alles zu einem glatten Teig. Dann darf der Teig nochmal 20 Minuten zugedeckt ruhen.

Der Teig wird dann zu einer ca. 6cm dicken Rolle geformt und in ca. 5-6 Stücke (je 160g) aufgeteilt. Die Teigstücke auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Fladen von ca. 25cm Durchmessser ausrollen. Nun eine gusseiserne Pfanne nehmen und die Fladen ohne Fett darin goldgelb ausbacken.

Nun könnt ihr die leckeren Piadine mit allem was euch schmeckt belegen. Ich habe die Fladen mit ein bisschen Frischkäse betrichen und mit gebratenen Hähnchenstreifen, Karotte, Paprika und Rucola belegt.

smoothie

Zutaten Smoothie (ca. 0,4 Ltr.)

  • 5 EL Naturjoghurt
  • 1/2 Mango
  • 1/2 Orange
  • 1/2 Ananas

Smoothies erklären sich ja von selbst, oder? Alles klein schälen, klein schnibbeln und im Mixer eine Runde drehen lassen. Wer es noch ein bisschen süßer mag, kann noch ein Schuß Honig hinzugeben.

Lasst es euch schmecken!

Es herzt euch,

 

 

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